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INTERPRETATIONEN

Zuerst dachte ich, mein Onkel würde sich einfach Zeit lassen - jetzt weiß ich, dass der einzige Grund, weshalb er so lange gebraucht hat der ist, dass er statt dem erwarteten Roman einen Text dermaßenen Ausmaßes geschickt hat, dass er den 26-teiligen Brockhaus übertrifft.
Und das, was er geschrieben hat, wollte ich eigentlich gar nicht wissen. Missgelaunt stecke ich mir eine Kippe an, fange an zu lesen, hole mir zwischendrin eine Flasche Rotwein und stehe fünf Minuten lang auf dem Balkon - letztendlich lande ich wieder mit meinem Macbook auf der Couch. Irgendwie komme ich nicht davon los.

Das, was er in den Traum interpretiert hat, wollte ich eigentlich gar nicht wissen - vor allem hab ich es nicht erwartet, weil ich ihn für sinnlos hielt.
Wie auch immer, er hat mich mit dem Vogel verglichen.
Mit dem Kleinen.
Der, der kurz davor is, vor Erschöpfung die Flügel anzulegen und sich ins Meer zu stürzen.
26.6.11 19:25
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


NoHeroIn / Website (27.6.11 13:41)
Doch, ich erinnere mich außerordentlich gut daran, deinen Eintrag kommentiert zu haben. Was vor allem daran liegt, dass ich seitdem immer mal wieder in deinen Blog geschaut und ihn gelesen habe.

Danke auch für deinen Kommentar.

Ich lese gern hier.

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